Seine Haut teuer verkaufen

Heller-Leder findet seine Kunden in der Luxusgüter-Branche

Die Lederindustrie ist eines der ältesten Handwerke der Welt. Schon vor Tausenden von Jahren wurden Tierhäute als Kälte- oder Regenschutz verwendet, heute werden diese Tierhäute durch Gerbung zum länger haltbaren Leder verarbeitet. Im Jahr werden 1,8 Milliarden Quadratmeter Leder im Wert von 40 Milliarden Dollar produziert. Weltweit sind noch 500 000 Menschen in der Lederindustrie beschäftigt. Aber die Zahl der Gerbereien geht immer weiter zurück, und mehr als die Hälfte der Lederproduzenten sitzen in Entwicklungsländern.

Vor 20 Jahren gab es in Deutschland noch mehr als 30 Gerbereien mit über 5000 Beschäftigten, mittlerweile gibt es
noch 13 ledererzeugende Betriebe mit insgesamt etwa 1800 Beschäftigten. Der Gesamtumsatz der deutschen Gerbereien liegt bei 300 Millionen Euro im Jahr", erklärt Thomas Strebost, der Vorsitzende des Verbands der Deutschen Lederindustrie (VDL). Eine dieser 13 deutschen Gerbereien befindet sich im südniedersächsischen
Hehlen an der Weser. Das 1920 gegründete und in vierter Familiengeneration geführte Unternehmen Heller-Leder
GmbH & Co. KG hat sich auf eine umweltfreundliche, hochwertige und flexible Gerbung spezialisiert und produziert fast ausschließlich für die sogenannten HighEnd-Kunden. Jeden Tag werden hier von 160 Mitarbeitern etwa 1500 Häute gegerbt, sie haben einen Wert von rund 180 Euro je Stück.

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